Ellen von Unwerth

Die deutsche Fotografin Ellen von Unwerth machte ihre erste Joberfahrung als Assistentin eines Messerwerfers im Zirkus und feierte in den Achtzigern Erfolge als „Mannequin-Muse“. Ihr Fotografiestil machte in internationalen Magazinen wie „Vogue“, „Interview“, „i-D“, „Elle“, „Vanity Fair“ etc. Furore. Sie wurde für diverse Werbekampagnen illustrer Marken engagiert.

Ihre sinnliche und positiv geprägte Fotografie, die lustvoll mit den Gegensätzen Natur und Künstlichkeit spielt, katapultierte sie in den Neunzigern in die Elite der Modefotografen. Im Jahr 1991 gewann sie den 1. Preis am Festival International de la Photographie de Mode in Cannes.

In jüngster Zeit war sie an den Ausstellungen „Girls Girls Girls“ im Kunstmuseum Neuenburg und „Fashioning Fiction in Photography since 1990“ am MoMa/Queens in New York präsent.Sie arbeitete darüber hinaus an diversen Musikclips mit und verfasste eine Reihe von Fotobüchern: „Snaps“ (1994), „Wicked“ (1998), „Couples“ (1998), „Revenge“ (2002), „Omahyra & Boyd“ (2005) und „Fräulein“ (2009).

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